Posted on August 31, 2007 - 22:23 in all the small things by steph4 Comments »

Frei nach BIER Blog:

 

1. Bier bestellen

Ein Bier bestellen geht schon mal gar nicht. Damit sagt man, dass man ’ne knickrige Sau ist, keine Freunde hat oder Antialkoholiker ist, quasi das Allerletzte. Also immer mindestens zehn Stück bestellen. Nie vorher abzählen, wie viele Leute um einen herum stehen und dann genau die Anzahl bestellen! Einfach irgendeine Zahl über die Theke grölen. Ganz falsch: Die Umstehenden fragen, ob sie überhaupt noch ein Bier haben wollen. Wichtige Regel: Gefragt wird nicht - sau-fen ist schließlich kein Spaß.

2. Großzügigkeit zeigen

Wenn der Stoff da ist, nicht blöd rumgucken und überlegen, wem man denn eins in die Hand drücken soll. Am besten die Gläser wild in der Umgebung verteilen, denn nur so zeigt man seine Großzügigkeit. Nur der kleinkarierte Pisser stellt sich da an.

3. Bezahlen und Nachbestellen

Wer zahlt wann welche Runde? In der Regel kommt jeder der Reihe nach dran. Ganz miese Wichser saufen die ersten neun Runden an der Theke mit und wenn sie an der Reihe wären, müssen sie plötzlich pissen. Der erste Besteller bestimmt die Dauer des Projekts: Wenn er zwölf Bier bestellt, müssen alle solange warten, bis zwölf Runden durch sind. Wichtig ist, dass der Strom nie abreißt. Also: Wenn alle noch die Hälfte im Glas haben, sofort die nächste Runde ordern und das neue Glas in die Hand drücken. Was voll peinlich ist: Mit zwei Gläsern in der Hand an der Theke stehen. Deshalb ist Tempo angesagt beim reinschütten, ist schließlich kein Kindergeburtstag.

4. Beschleuniger

Richtig fiese Schweine bestellen zwischendurch noch ’ne Runde Korn oder die absolute Hölle “Meyers Bitter”, eine Art grünes Schlangengift, das mit dem Eiter von toten Fröschen verfeinert wurde. Hier wird’s ernst. Sollte sich so was andeuten, kann man bloß noch die Flucht ergreifen. 2 Merke: Biersaufen auf dem Zeltfest kann man mit etwas Planung und Glück überleben; nach Meyers Bitter aber weigert sich sogar der Notarzt, diese Schweinerei wiederzubeleben.

5. Pausen Konsequent durchgezogen, bist Du normalerweise im Zelt um halb Neun stramm wie die Kessel-flicker. Um diese Zeit kannst du allerdings noch nicht nach Hause, wegen Verdacht auf Weichei. Was also dann? Pause machen! Dafür sind in der Regel zwei Sachen vorgesehen:

a) Bratwurstfressen

Vorteil: an der Bude gibt’s kein Meyers Bitter, da bist Du also ’ne zeitlang sicher vor der Al-koholvergiftung. Nun sind aber die Bratwurststände auf Zeltfesten immer so konzipiert, dass die Nachfrage immer größer ist als das Angebot. In der Bude arbeiten auch meistens Fachkräfte, denen man beim Grillen die Schuhe besohlen kann. Einzige Qualifikation: Sie können mit einem Sauerstoffanteil in der Luft von unter 1% überleben. Deswegen wirken sie auch so scheintot. Nun sagt der Laie: „Was für’n Scheiß, das könnte man doch viel besser organisieren. Zackzack kämen die Riemen übern Tresen.“ Falsch, die mickrigen Bratwurst-buden mit den Untoten am Grill sind absichtlich so konstruiert. Hier kann man Asyl bean-tragen von der Sauferei und je länger man auf die Fettpeitsche warten muss, desto größer die Überlebenschance.

b) Tanzen

Im Vergleich zu Bratwurstfressen natürlich die schlechtere Alternative, weil anstrengend und mit Frauen. Aber irgendwann geht halt kein Riemen mehr rein in den Pansen und Du musst in den sauren Apfel beißen. Also zack, einen Rochen von den Bänken gerissen und ir-gendwie bescheuerte Bewegungen machen. Wenn Du Glück hast, spielt die Kapelle mehr als zwei Stücke und Du kannst Dir ein paar Bier aus den Rippen schwitzen. Hast Du Pech, kommt sofort nach dem ersten Stück der Thekenmarsch und Du stehst wieder da, von wo Du gerade geflohen bist.

6. Sektbar

Eine richtig gruselige Bude, quasi die Abferkelbox im Festzelt. Hier ist es so voll und so eng, hier bleibst Du auch noch stehen, wenn’s eigentlich nicht mehr geht. Doch der Preis, den Du für die Stehhilfe zahlst ist hoch: Du musst Sekt aus mickrigen Blumenvasen saufen. Ziemlich eklig alles. Wenn’s keine Sektbar gibt, gibt’s meist ’ne Cocktailbar: Cocktail heißt im Zelt aber nicht Caipi-rinha oder Margherita sondern Hütchen oder Wodka-O. Also vorsichtig: Hier kann’s ganz schnell zu Ende gehen.
7. Kotzen

Bevor Du endlich nach Hause darfst, kommt noch ein ganz wichtiger Punkt, nämlich das Kotzen. Klingt zwar scheiße, du wirst aber dankbar sein, wenn Dein Körper Dir dieses Geschenk berei-tet. Du hast Platz für neue Bratwürste und vielleicht sogar Glück, dass Du die letzten zwanzig Bier noch erwischst, bevor sie Dein Gehirn erreicht haben. Der Profi jedenfalls kotzt oft und gern.

8. Die Letzten

So jetzt wären wir auch schon bald beim Nachhause gehen. Haha. Wenn Du aber den Zeitpunkt verpasst hast, und Du kommst vom Pissen oder Bratwurstkotzen wieder ins Zelt und es sind bloß noch zwanzig Mann übrig, dann Ätsch: Arschkarte gezogen. Ab jetzt geht es um so spannende Sachen wie Fass-Aussaufen (es ist immer mehr drin, als man denkt) oder Absacker trinken. Wenn’s ein Meyers Bitter ist, kannst Du Dir gleich den Umweg über den Notarzt sparen und den Bestatter anrufen. Jeder passt jetzt auf, dass keiner heimlich abhaut. Die ersten sacken einfach so vor der Theke zusammen, damit sie jedenfalls nicht noch mehr saufen müssen. Vorteil dieser Phase des Zelt-festes: Du musst nicht mehr extra nach draußen latschen für Pissen und Kotzen: geht jetzt alles vor Ort.

9. Nach Hause gehen

Fällt aus. Mach Dir keine Illusionen: alleine schaffst Du´s nicht mehr. Taxis gibt’s nicht auf’m Land und wenn, würden sie Dich bestimmt nicht mitnehmen. Deine Frau kommt nicht, um Dich zu holen, die ist froh, dass dieses Wrack nicht in der Wohnung liegt und der Gestank in die Pols-termöbel und Gardinen zieht. Was bleibt ist..

10. Der Morgen danach

Die ersten Sonnenstrahlen brechen durch die Ritzen in der Zeltplane. Du wirst wach von einem Zungenkuss, wie Du ihn noch nie in Deinem ganzen Leben gekriegt hast. Leidenschaftlich küsst Du zurück. Dann machst Du Deine verklebten Augen auf und blickst in das fröhliche Gesicht des zottigen Köters von dem Karussellfritzen. Und mit einem eigenen Beitrag zum Thema Würfel-husten fängt der Tag wieder an. Dein Kopf fühlt sich an wie nach einem Steckschuss. Jetzt hilft nur noch: Stützbier bis die Maschine wieder halbwegs normal läuft.

Posted on August 30, 2007 - 18:59 in all the small things by stephNo Comments »

.. die Balkons sind montiert, der Schutt rund ums Haus ist weggeräumt - und auch sonst läuft alles super :-) zumindest privat.

 

Im Büro ists dafür um so turbolenter. Einer unserer Server ist derzeit aufgrund einer IP-Umstellung und Umzug nicht erreichbar. Das ist ja schon mal ein Problem.

Aber viel schlimmer ist eigentlich der Fakt, dass die für uns bestimmte IP-Adresse auf einen anderen Server routet, welcher Webseiten anzeigt die einige unserer Kunden massiv schädigt. Achja, die entsprechenden Mails nimmt der Server natürlich auch an bzw lehnt sie ab. Ich bin mal gespannt was aus dem Vorfall noch wird..

Posted on August 27, 2007 - 22:13 in all the small things by steph2 Comments »

ist meiner Meinung nach das beste Tool zum Quelltext-Dokumentieren, welches ich kenne.

Doxygen kommt mit diversen Programmiersprachen klar und kann sowohl javadoc-konforme als auch C# XML Kommentare verarbeiten. Aber auch andere Kommentarstrukturen sind dem Programm nicht fremd, zum Beispiel: C++, C, Objective-C, Python, PHP, C#, und D.

Es kann aber auch unkommentierte Quellcodes verarbeiten und übersichtlich darstellen :-)

 

www.doxygen.org

 

Schönen Abend noch..

Posted on August 27, 2007 - 12:43 in all the small things by steph2 Comments »

Ich suche derzeit nach kostenfreien Icons in den Größen 16×16 bzw. 32.32 Pixel. Wer eine gute Quelle kennt darf sie gern als Kommentar hinterlassen ;)

 

Bis jetzt habe ich nur die FamFamFam Collection gefunden, aber da sind nicht unbedingt nur gute Icons bei ;-)

 

Danke für die Hilfe :-)

Posted on August 26, 2007 - 20:25 in all the small things by steph2 Comments »

.. da ich eh gerade dabei war, Nudeln zum Abendbrot zu kochen habe ich einfach ein paar Nudeln mehr gemacht und zusammen mit dem Gulasch (danke Kai *g*) in drei Mittagsportionen fürs Büro geteilt. Trotz Augenmaß sind alle drei Portionen fast gleich groß (+/- 10g) :p

Schönen Abend noch..

DSC02053

Posted on August 26, 2007 - 13:04 in all the small things by stephNo Comments »

mein Mittag habe ich mir heute gut verdient ;-) Habe gerade die noch fehlenden Lampen angebaut, nur die Lampe im Wohnzimmer gibt mir noch zu denken, die ist recht locker - ich glaube die muss ich nochmal neu an der Decke befestigen.

Also dann, guten Hunger!

Posted on August 26, 2007 - 01:50 in all the small things by stephNo Comments »

.. wenn ich das gerade richtig höre, hat der Paul gestern auf dem Eisenhüttenstädter Stadtfest das gleiche Set wie auf der Nature One 2007 gespielt. Zumindest scheint mir das gerade sehr ähnlich ;-)

Naja mal schauen, vielleicht lade ich morgen noch ein Video vom Liveact (*BUZZ*) hoch - oder so.

Beste Grüße und gute Nacht,

der verschnupfte steph

Posted on August 25, 2007 - 17:28 in all the small things by steph1 Comment »

.. und der geplante Gulasch- und Lagerfeuerabend fällt daher ins Wasser *grummel* Immer dann mans nicht gebrauchen kann, kommts durch.

Posted on August 24, 2007 - 17:10 in all the small things by steph1 Comment »

.. oder auch “Paul van Dyk” ist in Eisenhüttenstadt - und ich auch ;-) Heute abend um 23 Uhr legt er live lauf. Mal schauen was das wird..

Posted on August 24, 2007 - 08:30 in all the small things by stephNo Comments »

Interessante Dinge stehen dort unter §33. Zum Beispiel dürfen Parteien und anderen politischen Vereinigungen Personendaten für Wahlwerbung anfordern. Selbes gilt für Volksabstimmungen und Bürgerentscheiden.

Das ist ja schon mal nicht schlecht, aber das beste kommt erst noch:

“Die Meldebehörde darf die in § 32 Abs. 1 Nr. 1 bis 4 genannten Daten sowie Tag und Art des Jubiläums zum Zwecke der Veröffentlichung durch Presse, Rundfunk und andere Medien den für die Veröffentlichung zuständigen Stellen der Gemeinden übermitteln”

.. auch nicht schlecht, der nächste Hammer:

“Adreßbuchverlagen darf Auskunft über Familiennamen, Vornamen, Doktorgrad, gegenwärtige Anschriften, jedoch nicht Anschriften nach § 12 Abs. 3 Satz 5, §§ 24 und 26, sämtlicher Einwohner, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, erteilt werden.”

Außerdem sollen laut diversen Medien selbige Informationen auch über das Internet verfügbar gemacht werden. (auch schon gesehen in einem Auskunftssperrformular der Stadt Bernau).

Ich rate daher jedem, eine Auskunftssperre zu formulieren und an die zuständige Meldebehörde zu senden. (siehe §33 Abs. 6)

Für die Schreibfaulen kann ich auf Anfrage ein Muster zur Verfügung stellen ;-)

Beste Grüße,

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